Stammbaum der Familie Willamowski

Dr. Johann Philipp Seip

Dr. Johann Philipp SeipAge: 70 years16861757

Name
Dr. Johann Philipp Seip
Name prefix
Dr.
Given names
Johann Philipp
Surname
Seip
Birth October 28, 1686 36 24
Death of a paternal grandfatherJohann Ludwig Seip
May 28, 1687 (Age 7 months)

Birth of a brotherJohann Ludwig Seip
April 5, 1689 (Age 2 years)
Christening of a brotherKonrad Gottfried Seip
October 2, 1693 (Age 6 years)
Birth of a sisterDorothea Eleonore Seip
April 1, 1697 (Age 10 years)
Birth of a sisterHenriette Christine Seip
November 14, 1699 (Age 13 years)
Birth of a brotherDietrich Wilhelm Seip
December 17, 1701 (Age 15 years)

Death of a motherAnna Elisabeth Köhler
July 13, 1710 (Age 23 years)
Death of a brotherKonrad Gottfried Seip
1715 (Age 28 years)
Death of a fatherJohann Philipp Seip
February 27, 1715 (Age 28 years)
Associate

Shared note:
Am 6. Juni 1716 kam Zar Peter von Russland nach Pyrmont und logierte mit seinem Vizekanzler Schaffiroff und den Leib?rzten Areskin und Blumentrost in Seips Haus. Durch den Besuch des Zaren wurde Seip auch mit dem berühmten Philosophen Leibniz aus Hannover bekannt, bei dessen Tod im gleichen Jahr Seip als Arzt anwesend war.
DeathDr. Gottfried Wilhelm Leibniz
November 14, 1716 (Age 30 years)
Birth of a son
#1
Anton Ludwig Seip
1723 (Age 36 years)

Birth of a daughter
#2
Christine Eleonore Elisabeth Seip
January 14, 1728 (Age 41 years)
Death of a brotherJohann Ludwig Seip
August 14, 1729 (Age 42 years)
Marriage of a childDr. Paschen Ritter und Edler von CosselChristine Eleonore Elisabeth SeipView this family
May 15, 1748 (Age 61 years)
Death of a daughterChristine Eleonore Elisabeth Seip
July 23, 1748 (Age 61 years)
Death of a sisterMaria Katharina Seip
1757 (Age 70 years)

Death May 31, 1757 (Age 70 years)
Family with parents - View this family
father
mother
Marriage: May 11, 1680Oberweimar
7 years
himself
-6 years
elder sister
sister
younger sister
3 years
younger sister
-11 years
younger brother
5 years
younger brother
8 years
younger brother
brother
sister
Family with Anna Christine Nolting - View this family
himself
wife
son
5 years
daughter

Associate
Am 6. Juni 1716 kam Zar Peter von Russland nach Pyrmont und logierte mit seinem Vizekanzler Schaffiroff und den Leib?rzten Areskin und Blumentrost in Seips Haus. Durch den Besuch des Zaren wurde Seip auch mit dem berühmten Philosophen Leibniz aus Hannover bekannt, bei dessen Tod im gleichen Jahr Seip als Arzt anwesend war.
Note
Am bekanntesten ist der ?lteste Sohn Johann Philipp, der sich seit fr?hester Jugend für Medizin interessierte. Seit 1701 besuchte er das P?dagogium in Halle, wechselte dann aber zur Universität in Gie?en. Ende des Jahres 1704 zog er in die Niederlande, wo er an den Universitäten in Groningen, Harderwijk, Leiden und Utrecht studierte. 1709 machte er in Utrecht seinen Doktor in Medizin und begab sich dann 1710 zum weiteren Studium nach England, wo auch der berühmte Isaac Newton zu seinen Lehrern gehörte. Das Leben in England gefiel Seip sehr gut, und er wollte eigentlich dortbleiben. Am 10. November 1710 erwarb er sogar das B?rgerrecht in London. Er entschied sich schlie?lich aber doch anders und kehrte nach einem Aufenthalt in Oxford 1711 in die Niederlande zurück. Von hier aus machte er einen Abstecher nach Flandern und kehrte am 2. Februar 1712, nach acht Jahren, wieder nach Pyrmont zurück. Hier heiratete er Anna Christine Nolting, die Tochter des verstorbenen Pyrmonter Kaufmanns Hermann Adolf Nolting. In Pyrmont war Seip bald der bekannteste Arzt und wurde von F?rst Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont 1713 zum Brunnenarzt und Physikus der Grafschaft Pyrmont ernannt. 1715 erbaute Seip das Haus Brunnenstra?e Nr. 3, in dem er einen gro?b?rgerlichen Haushalt f?hrte. 1719 ernannten F?rst Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont Seip zu seinem Leibarzt und 1723 zum Hofrat. Der F?rst wohnte mehrfach als Kurgast bei Seip, zu dessen Sohn Anton Ludwig er 1723 Pate wurde. 1723 wohnte auch der bekannte Baron Hieronymus von M?nchhausen bei Seip. Neben Zar Peter war König Friedrich der Gro?e von Preu?en der bekannteste Kurgast im Hause Seip, in dem erwährend seiner Aufenthalte 1744 und 1746 wohnte. Neben seiner ?rztlichen T?tigkeit widmete sich Seip auch der wissenschaftlichen Arbeit. 1717 gab er im Verlag Nikolaus F?rster die erste Auflage Neue Beschreibung des Pyrmontischen Gesundbrunnens heraus, der 1719, 1740 und 1750 weitere folgten. Die Beschreibung enth?lt nicht nur einen gr?ndlichen medizinischen Bericht, sondern eine ?beraus gute Historie und Naturbeschreibung der Grafschaft Pyrmont. Besonders interessiert war Seip an der Dunsth?hle, ?ber die er 1720 ein steinernes Gew?lbe bauen lie?. 1737 schrieb er einen l?ngeren Bericht ?ber die Dunsth?hle, die er bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin und in London einreichte. Am 31. Mai 1757 ist Johann Philipp Seip im Alter von 70 Jahren in Pyrmont verstorben. Er wurde am Abend des 4. Juni mit Laternen und Wachsfackeln und einer Folge von 10 Kutschen beigesetzt. Sein Grabdenkmal ist, im Gegensatz zu dem seiner Eltern, nicht erhalten geblieben.
Note
A. Seip von Engelbrecht, ein ferner Nachkomme des berühmten Pyrmonter Brunnenarztes aus dem 18. Jahrhundert, hat 1938 in Eisenach ein kleines B?chlein ?ber die Familie Seip verfasst, das viele interessante Details ?ber die Familie enth?lt. Urspr?nglich, so berichtet der Verfasser, stammte die Familie aus dem oberhessischen Raum, wo der Name einmal sehr verbreitet war. Der erste nachweisbare Vorfahr der Familie ist ein Johann Seip. Er ist um 1510 geboren worden und starb als Schulmeister 1567 in Gie?en. Seine beiden Söhne Johannes und David studierten in Marburg. Über Johannes ist nicht viel bekannt, ganz im Gegensatz zu David. Dieser schlug nach seinem Studium die Beamtenlaufbahn ein und war lange Jahre Amtmann und Rentmeister der Herrschaft Itter (Hessen). Sein ?ltester Sohn Johann David folgte dem Vater nach und wurde Amtmann in Battenberg. Der mittlere Sohn Johannes war Stadtsyndikus (Jurist) in Wetzlar und der Jüngere Sohn Ludwig Pfarrer und schlie?lich Dechant in Lich. Johannes? Nachkommen blieben in Wetzlar ans?ssig, und seine Enkelin Katharina Elisabeth Juliane, verheiratet mit dem Procurator am Reichskammergericht Kornelius Lindheimer in Wetzlar, ist die Urgro?mutter des Dichters Johann Wolfgang Goethe. Die Pyrmonter Seips sind Nachkommen des Pfarrers und Dechanten Ludwig in Lich. Er verfasste mehrere Leichenpredigten und hatte mit seiner Frau Anna Maria geb. Orth zehn Kinder, darunter Johann Philipp Seip. Dieser studierte in Gie?en, war danach einige Jahre als Hauslehrer der Kinder des Herrn von Cramer in Schlitz (Hessen) t?tig und seit 1673 Lehrer am P?dagogium in Gie?en. Als im Juli 1680 die Pfarrstelle in Oesdorf ausgeschrieben worden war, bewarb er sich und wurde als Pfarrer angenommen. Er war offensichtlich ein guter Prediger und erfreute sich bald gr??ter Beliebtheit. Von den G?sten des berühmten Pyrmonter F?rstensommers 1681 besuchte der Gro?e Kurfürst von Brandenburg regelm??ig die Gottesdienste Seips. Bei dieser Gelegenheit lernte Seip auch das von der Gemahlin des Kurfürsten, Luise Henriette von Oranien, gedichtete Lied Jesus meine Zuversicht kennen und f?hrte es in Oesdorf ein. Am 31. Juli 1686 wurde Seip zum Inspektor aller Kirchen der Grafschaft Pyrmont ernannt. Er f?hlte sich in der Grafschaft Pyrmont sehr wohl und lehnte 1699 sogar das Angebot des Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-G?strow ab, bei diesem Hofprediger zu werden. Mit seiner Ehefrau Anna Elisabeth Köhler, aus Oberweimar bei Marburg, hatte Seip neun Kinder, von denen keines im Kindesalter verstarb. Die Tochter Maria Katharina heiratete Pfarrer Ernst Dietrich Lilie in Diesdorf bei Magdeburg, Anna Elisabeth ihrer Vetter, Pfarrer Anton Ernst Seip zu Assenheim in Oberhessen, Dorothea Eleonore Pfarrer Friedrich Oelze in Bornstedt bei Haldensleben, Henriette Christine Pfarrer Otto Weinschenk in Eickendorf bei Magdeburg und Johanna Christiane Theologieprofessor Georg Knapp in Halle (Sachsen-Anhalt). Die Söhne folgten, bis auf zwei, dem Vater als Geistliche und Theologen nach. Johann Ludwig war zun?chst Pfarrer in Oesdorf, dann Stadtprediger in Hameln, Konrad Gottfried und Dietrich Wilhelm waren Theologen in Halle bzw. Flechtdorf. Der dritte Sohn Georg Friedrich war Schleusenkommissar in Hameln. Am bekanntesten ist der ?lteste Sohn Johann Philipp, der sich seit fr?hester Jugend für Medizin interessierte. Seit 1701 besuchte er das P?dagogium in Halle, wechselte dann aber zur Universität in Gie?en. Ende des Jahres 1704 zog er in die Niederlande, wo er an den Universitäten in Groningen, Harderwijk, Leiden und Utrecht studierte. 1709 machte er in Utrecht seinen Doktor in Medizin und begab sich dann 1710 zum weiteren Studium nach England, wo auch der berühmte Isaac Newton zu seinen Lehrern gehörte. Das Leben in England gefiel Seip sehr gut, und er wollte eigentlich dortbleiben. Am 10. November 1710 erwarb er sogar das B?rgerrecht in London. Er entschied sich schlie?lich aber doch anders und kehrte nach einem Aufenthalt in Oxford 1711 in die Niederlande zurück. Von hier aus machte er einen Abstecher nach Flandern und kehrte am 2. Februar 1712, nach acht Jahren, wieder nach Pyrmont zurück. Hier heiratete er Anna Christine Nolting, die Tochter des verstorbenen Pyrmonter Kaufmanns Hermann Adolf Nolting. In Pyrmont war Seip bald der bekannteste Arzt und wurde von F?rst Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont 1713 zum Brunnenarzt und Physikus der Grafschaft Pyrmont ernannt. 1715 erbaute Seip das Haus Brunnenstra?e Nr. 3, in dem er einen gro?b?rgerlichen Haushalt f?hrte. Am 6. Juni 1716 kam Zar Peter von Russland nach Pyrmont und logierte mit seinem Vizekanzler Schaffiroff und den Leib?rzten Areskin und Blumentrost in Seips Haus. Durch den Besuch des Zaren wurde Seip auch mit dem berühmten Philosophen Leibniz aus Hannover bekannt, bei dessen Tod im gleichen Jahr Seip als Arzt anwesend war. 1719 ernannten F?rst Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont Seip zu seinem Leibarzt und 1723 zum Hofrat. Der F?rst wohnte mehrfach als Kurgast bei Seip, zu dessen Sohn Anton Ludwig er 1723 Pate wurde. 1723 wohnte auch der bekannte Baron Hieronymus von M?nchhausen bei Seip. Neben Zar Peter war König Friedrich der Gro?e von Preu?en der bekannteste Kurgast im Hause Seip, in dem erwährend seiner Aufenthalte 1744 und 1746 wohnte. Neben seiner ?rztlichen T?tigkeit widmete sich Seip auch der wissenschaftlichen Arbeit. 1717 gab er im Verlag Nikolaus F?rster die erste Auflage Neue Beschreibung des Pyrmontischen Gesundbrunnens heraus, der 1719, 1740 und 1750 weitere folgten. Die Beschreibung enth?lt nicht nur einen gr?ndlichen medizinischen Bericht, sondern eine ?beraus gute Historie und Naturbeschreibung der Grafschaft Pyrmont. Besonders interessiert war Seip an der Dunsth?hle, ?ber die er 1720 ein steinernes Gew?lbe bauen lie?. 1737 schrieb er einen l?ngeren Bericht ?ber die Dunsth?hle, die er bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin und in London einreichte. Am 31. Mai 1757 ist Johann Philipp Seip im Alter von 70 Jahren in Pyrmont verstorben. Er wurde am Abend des 4. Juni mit Laternen und Wachsfackeln und einer Folge von 10 Kutschen beigesetzt. Sein Grabdenkmal ist, im Gegensatz zu dem seiner Eltern, nicht erhalten geblieben. https://books.google.de/books/about/Der_F%C3%BCrstlich_Waldeckische_Leibmedicus.html?id=R_5juAAACAAJ&redir_esc=y
Note
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