Joseph Anton Nikolaus Settegast Joseph Anton Nikolaus Settegast  ‎(I1405)‎
Vornamen: Joseph Anton Nikolaus
Nachname: Settegast

Geschlecht: männlichmännlich
      

Geburt: 8. Februar 1813 32 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tod: 19. März 1890 ‎(Alter 77)‎ Mainz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Persönliche Fakten und Details
Geburt 8. Februar 1813 32 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland

Heirat Maria Dorothea Aloisia Veit - 1844 ‎(Alter 30)‎ Frankfurt am Main
Anwesender: Philipp Veit ‎(Alter 50)‎ - [VerwandtschaftsberechnungEhemann] - [VerwandtschaftsberechnungEhefrau]


Bemerkung: Den Italienaufenthalt von 1838 bis 1843 nutzte er zu mehreren Studienreisen. Nach seiner Rückkehr lebte Settegast bis 1849 in Frankfurt, wo er 1844 Dorothea, die Tochter seines Lehrers Philipp Veit, heiratete. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor.
Beziehung
Anwesender: Philipp Veit - [Verwandtschaftsberechnung]

Verwandtschaft: Anwesender

Bemerkung: Joseph Anton Nikolaus Settegast erhielt seine erste Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf 1829 bis 1831, wechselte jedoch, unzufrieden mit den Düsseldorfer Zuständen, zu Philipp Veit an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main, wo er bis 1838 blieb. In dieser Zeit entstanden Altar-, Andachts- und Familienbilder.
Tod 19. März 1890 ‎(Alter 77)‎ Mainz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland

Letzte Änderung 29. November 2013 - 21:54:48 - von: admin
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Familie der Eltern  (F652)
Dr. Joseph Maria Settegast
1780 - 1855
Sophia Schmitt
-
Joseph Anton Nikolaus Settegast
1813 - 1890
William J. Settegast
1843 -

Eigene Familie  (F649)
Maria Dorothea Aloisia Veit
1822 - 1897
Maria Sophie Philippine Settegast
1848 -
Maria Pia Benedicta Settegast
1860 -


Bemerkungen

Bemerkung
Joseph Anton Nikolaus Settegast war ein deutscher Kirchenmaler.

1850 zog die Familie nach Koblenz, 1860 nach Mainz um. Settegast erhielt Auftragsarbeiten für Kirchen ‎(Maxkirche in Düsseldorf, St. Kastor in Koblenz, Mainzer Dom, St. Aegidi = St. Aegidii (Münster)‎ in Münster u.a.), Andachtsbilder und Porträts; für den Verein zur Verbreitung religiöser Bilder entwarf er weit verbreitete Heiligenbilder. Settegast blieb zeitlebens vom Nazarenertum geprägt, stellte seine Kunst in den Dienst der katholischen Kirche und erwarb sich über Deutschland hinaus den Ruf eines Kirchenmalers.

Literatur ‎[Bearbeiten]‎
Karl Georg Bockenheimer: Settegast, Joseph Anton. In: Allgemeine Deutsche Biographie ‎(ADB)‎. Band 34. Duncker & Humblot, Leipzig 1892, S. 48.
Joseph Anton Nikolaus Settegast. In: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band XXX, E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 537
Clemens-Sels-Museum ‎(Hrsg.)‎: Joseph Anton Nikolaus Settegast 1813–1890. Retrospektive zum 100. Todestag eines Spätnazareners. Neuss 1990

Weblinks ‎[Bearbeiten]‎
Literatur von und über Joseph Anton Nikolaus Settegast im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Jutta Assel, Joseph Anton Nikolaus Settegasts italienische Reise, Mit Ausschnitten aus seinen Tagebüchern und Briefen

­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Joseph_Anton_Nikolaus_Settegast­

Bemerkung
Joseph Anton Nicolaus S., Historienmaler, geb. in Coblenz am 8. Februar 1813, † in Mainz am 19. März 1890, besuchte zur Vorbereitung auf die Künstlerlaufbahn zuerst die Schule in Düsseldorf ‎(1827 bis 1831)‎ und dann das damals von Philipp Veit geleitete Städelsche Institut in Frankfurt am Main. In streng kirchlichen Anschauungen erzogen, schloß S. sich der von seinem Lehrer und späteren Schwiegervater Veit vertretenen Richtung in der kirchlichen Kunst immer enger an und blieb derselben bis an sein Lebensende getreu. Als Arbeiten im Geiste jener Schule erscheinen die von S. nach seiner Rückkehr in die Heimath für die St. Barbara-Kirche in Coblenz und für die Pfarrkirche in Cobern gemalten Altarbilder, sowie ein in der Kreuzkirche zu Ehrenbreitstein ausgeführtes Freskogemälde, die Auffindung des heiligen Kreuzes durch die Kaiserin Helena. In Rom, woselbst S. zu seiner weiteren Ausbildung während der Jahre 1838 bis 1843 verweilte, malte S. namentlich ein zweites Altarbild für Cobern und ein für den Römer in Frankfurt bestimmtes Bildniß Otto’s III., auch arbeitete er dort an der Skizze für ein in den Jahren 1844 und 1845 in der Maxpfarrkirche in Düsseldorf angebrachtes Freskenbild, die Kreuzigung Christi. Von Rom zurückgekehrt, wohnte S. einige Jahre in Frankfurt a. M. und zog dann, wie Veit, nach Mainz über. Am bekanntesten unter den vielen Arbeiten des strebsamen und gewissenhaften Künstlers sind die zur Ausschmückung des Chors in der Castorkirche zu Coblenz gemalten Fresken, an welche sich später Freskenmalereien in Clapham bei London ‎(1854)‎, in Kopenhagen ‎(1863 und 1864)‎ und in den St. Ludgeri- und St. Lambertikirchen in Münster i. W. anreihten. In Mainz hat S. nach den Cartons von Veit acht Fresken im Mittelschiffe des Domes gemalt. Einfach, ernst und edel, wie S. in seinem ganzen Wesen war, erscheinen auch seine, durch richtige Zeichnung sich empfehlenden Darstellungen, an welchen nur das vermißt wird, was den „Nazarenern“ in den Augen einer neuen Kunstrichtung überhaupt abgeht. Nicht gewillt, an die Kunstweise der Neuzeit sich anzuschließen, stand S. gegen das Ende seiner Laufbahn, namentlich seit dem Tode Veit’s, vereinsamt da. Auch ein äußerer Umstand hatte seinem künstlerischen Schaffen vor der Zeit ein Ziel gesetzt; infolge eines Sturzes von einem Gerüste in Münster ward seine Kraft in dem Maße gebrochen, daß er an größere Arbeiten nicht mehr herantreten konnte.

­http­://­de­.­wikisource­.­org­/­wiki­/­ADB­:­Settegast­,­_Joseph_Anton­
Heirat Den Italienaufenthalt von 1838 bis 1843 nutzte er zu mehreren Studienreisen. Nach seiner Rückkehr lebte Settegast bis 1849 in Frankfurt, wo er 1844 Dorothea, die Tochter seines Lehrers Philipp Veit, heiratete. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor.
Heirat Den Italienaufenthalt von 1838 bis 1843 nutzte er zu mehreren Studienreisen. Nach seiner Rückkehr lebte Settegast bis 1849 in Frankfurt, wo er 1844 Dorothea, die Tochter seines Lehrers Philipp Veit, heiratete. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor.
Beziehung Joseph Anton Nikolaus Settegast erhielt seine erste Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf 1829 bis 1831, wechselte jedoch, unzufrieden mit den Düsseldorfer Zuständen, zu Philipp Veit an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main, wo er bis 1838 blieb. In dieser Zeit entstanden Altar-, Andachts- und Familienbilder.

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Quellen
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Multimedia

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Joseph Anton Nikolaus Settegast ‎(Selbstportrait)‎Joseph Anton Nikolaus Settegast ‎(Selbstportrait)‎  ‎(M198)‎
Typ: Gemälde

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Familiendaten als Kind
Vater
Dr. Joseph Maria Settegast
Geburt 27. Juni 1780 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tod 9. Juni 1855 ‎(Alter 74)‎ Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Mutter
#1
Joseph Anton Nikolaus Settegast
Geburt 8. Februar 1813 32 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tod 19. März 1890 ‎(Alter 77)‎ Mainz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
31 Jahre
#2
Bruder
William J. Settegast
Geburt 17. September 1843 63 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Familie mit Maria Dorothea Aloisia Veit
Joseph Anton Nikolaus Settegast
Geburt 8. Februar 1813 32 Koblenz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
Tod 19. März 1890 ‎(Alter 77)‎ Mainz, Stadt, , Rheinland-Pfalz, Deutschland
9 Jahre
Ehefrau
 
Maria Dorothea Aloisia Veit
Geburt 1822 28 16
Tod 1897 ‎(Alter 75)‎

Heirat: 1844 -- Frankfurt am Main
4 Jahre
#1
Tochter
Maria Sophie Philippine Settegast
Geburt 1848 34 26
12 Jahre
#2
Tochter
Maria Pia Benedicta Settegast
Geburt 1860 46 38


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