Stammbaum der Familie Willamowski

Prof. Dr. Johann Benedikt Carpzov IIAge: 59 years16391699

Name
Prof. Dr. Johann Benedikt Carpzov II
Name prefix
Prof. Dr.
Given names
Johann Benedikt
Surname
Carpzov
Name suffix
II
Birth April 24, 1639 31 21
Birth of a sisterChristine Elisabeth Carpzov
about 1640 (Age 8 months)

Birth of a brotherProf. Dr. August Benedikt Carpzov
November 2, 1644 (Age 5 years)
Birth of a brotherProf. Dr. Samuel Benedict Carpzov
January 17, 1647 (Age 7 years)
Birth of a brotherFriedrich Benedikt Carpzov
January 1, 1649 (Age 9 years)
Death of a fatherProf. Dr. Johann Benedikt Carpzov I.
October 22, 1657 (Age 18 years)
Education
Studium der Theologie
1659 (Age 19 years)
School or college: Universität
Note: Im Jahr 1659 gab er Vorlesungen zur Hebr?ischen Sprache, von welcher er besondere Kenntnis hatte, und konzentrierte sich bei Johann Hülsemann, Hieronymus Kromayer, Martin Geier und Johann Adam Schertzer auf ein theologisches Studium.
Death of a paternal grandmotherChristine Selfisch
April 1, 1661 (Age 21 years)
Death of a motherElisabeth Wrieffpfennig
April 7, 1680 (Age 40 years)
Death of a brotherDavid Benedikt Carpzov
1682 (Age 42 years)
EducationJohann Heinrich Michaelis
April 1688 (Age 48 years)
Occupation
Theologe, Philologe

OccupationProf. Dr. Christian Thomasius

DeathProf. Dr. Heinrich Boezo
March 28, 1689 (Age 49 years)

Death March 23, 1699 (Age 59 years)
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father
mother
Marriage: February 22, 1636Leipzig
22 months
elder brother
2 years
himself
6 years
younger brother
2 years
younger brother
23 months
younger brother
-8 years
younger sister

Education
Im Jahr 1659 gab er Vorlesungen zur Hebr?ischen Sprache, von welcher er besondere Kenntnis hatte, und konzentrierte sich bei Johann Hülsemann, Hieronymus Kromayer, Martin Geier und Johann Adam Schertzer auf ein theologisches Studium.
Shared note
Am 31. Oktober 1687, dem Reformationstag, k?ndigte Thomasius am Tor der Leipziger Universitätskirche unter dem Titel Discours Welcher Gestalt man denen Frantzosen in gemeinem Leben und Wandel nachahmen solle? eine deutschsprachige Vorlesung an. Wenn es sich auch weder ? wie vielfach behauptet ? um die erste deutschsprachige Vorlesungank?ndigung, noch um die erste Vorlesung in deutscher Sprache handelte, l?ste diese doch ebenso wie eine weitere Vorlesung ?ber die M?ngel der aristotelischen Ethik aus dem Jahr 1688 und die zwischen 1688 und 1689 publizierten Monats-Gespr?che heftige Reaktionen der f?hrenden Vertreter der Leipziger lutherischen Orthodoxie (Valentin Alberti, August Pfeiffer und Johann Benedikt Carpzov) aus. Thomasius selbst beschreibt die Reaktionen im Abstand von 30 Jahren folgenderma?en: Als ich für ohngefehr dreyszig Jahren ein teutsch Programma in Leipzig an das schwartze Bret schlug, in welchem ich andeutete, da? ich ?ber des Gracians Homme de cour lesen wolte, was ware da nicht für ein entsetzliches lamentiren! Denckt doch! ein teutsch Programma an das lateinische schwartze Bret der l?bl Universität. Ein solcher Greuel ist nicht erh?ret worden, weil die Universität gestanden. Ich muste damahls in Gefahr stehen, da? man nicht gar solenni processione das l?bliche schwartze Bret mit Weyhwasser besprengte. In der Folge versch?rften sich die Auseinandersetzungen. Der d?nische König Christian V. bezichtigte Thomasius des Hochverrats. Thomasius musste sich einer Anklage mit dem Vorwurf des Atheismus erwehren. Die Situation eskalierte mit der Publikation einer Schrift im Jahr 1689, in der Thomasius auf die h?fische Politik einzuwirken versuchte und in einem Eherechtsstreit Position gegen den kurSächsischen Hof bezog. In der Folge wurde Thomasius im März 1690 mit einem Lehr- und Publikationsverbot in Kurfürstentum Sachsen belegt. Thomasius verlie? daraufhin Leipzig und siedelte in das kurbrandenburgische Halle ?ber. Im April 1690 wurde Thomasius zum Kurfürstlichen Rat ernannt. Er hielt juristische und philosophische Vorlesungen an der Ritterakademie in Halle und wurde so zum Gr?ndungsmitglied der Juristische Fakultät der Friedrichs-Universität Halle, die auf wesentliches Betreiben Thomasius' von Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg gestiftet und am 11. Juli 1694 in der Ratswaage am Halleschen Marktplatz feierlich eröffnet wurde. Im April 1690 wurde Thomasius zum Kurfürstlichen Rat ernannt. Er hielt juristische und philosophische Vorlesungen an der Ritterakademie in Halle und wurde so zum Gr?ndungsmitglied der Juristische Fakultät der Friedrichs-Universität Halle, die auf wesentliches Betreiben Thomasius' von Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg gestiftet und am 11. Juli 1694 in der Ratswaage am Halleschen Marktplatz feierlich eröffnet wurde. Druck der genannten Vorlesung: http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/32306/3/
Note