Stammbaum der Familie Willamowski

Sebastian Kob1603

Name
Sebastian Kob
Given names
Sebastian
Surname
Kob
Birth 1603

Death of a brotherStephan Kob der Jüngere
April 21, 1638 (Age 35 years)
Burial of a brotherStephan Kob der Jüngere
April 21, 1638 (Age 35 years)
Address: Alter Friedhof (1820 geschlossen)
Shared note:
Auf dem alten Friedhof von Hildburghausen, der 1820 geschlossen wurde und seit langer Zeit nicht mehr vorhanden ist, gab es zwei Erbbegräbnisse der Kobs, eines zierte ein Epitaph mit folgender Inschrift: Hic Stephani Kobii, Senioris Membra quiescunt Qui patriaes columen, qui fuit Atque Pater. Juxta hunc et voluit Natus Tumulavier alter, Patri consimilis nomine et officio. At velut hic ambo crypta junguntur In una Sic Deus hos rursus iunget in arce poli. In honorem Patris et Fra tris Nordlinga Transmisit M. Sebastianus Kob, Rector Schola ibidem, deinde Gymnasii Heilbronn Übersetzung: Hier ruhen die Gebeine Stephan Kob d. Ä., der Stütze und Vater seiner Vaterstadt war. Neben ihm wollte auch sein Sohn als zweiter bestattet werden, seinem Vater ähnlich an Ansehen und Stellung. Freilich wie beide hier in einer einzigen Gruft vereint sind, so wird Gott sie wieder vereinen in der himmlischen Burg. Zu Ehren von Vater und Sohn hat dies aus Nördlingen herübergesandt M. Sebastian Kob, Rektor der Schule ebenda, dann des Gymnasiums in Heilbronn. https://jürgen-telschow.de/die-kobs-2/
Note
Sebastian Kob studierte 1623 in Altdorf , machte 1630 den Magister Artium, war 1636 Conrector und 1637 Rector des Heilbronner Gymnasiums, 1640-1685 Rector der Lateinschule zu Nördlingen und wurde Pastor genannt. Ein Portrait befindet sich in der Portraitsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel Reihe A Bd. 12 (1990) Nr. 5346. Da er ein Bruder von Stephan Kob war, aber nicht in Hildburghausen lebte, sah das Agieren seines Bruders in der Erbschaftsangelegenheit aus seiner Sicht wohl anders aus. Trotzdem ließ er für Vater und Bruder ein Epitaphium errichten. Davon berichtet Q1: „ geb. 1603. Magister artium. Rector zu Nördlingen, lebte da 1638-41, reiste 1638 auf des sterbenden Vaters Anhalten hirher, wegen einer väterl. Erb=Verordnung, fand ihn aber nicht mehr am Leben. Reißt 1649 Jan. wegen Erb=Vergleichs hierher, richtete nichts aus. Die Mutter legirte ihm für 8 ½ -jährige Alimentation 100 fl. Kam 1650-51 wieder hierher und verglich sich. Ward zuletzt Rector zu Heilbronn und quodam ... wird er Pastor genannt. Seinem Vater und Bruder Stephan ließ er ein Epitaphium allhier errichten. Krauß T.II.p. uxor...” (Q1). https://jürgen-telschow.de/die-kobs-2/
Shared note
Auf dem alten Friedhof von Hildburghausen, der 1820 geschlossen wurde und seit langer Zeit nicht mehr vorhanden ist, gab es zwei Erbbegräbnisse der Kobs, eines zierte ein Epitaph mit folgender Inschrift: Hic Stephani Kobii, Senioris Membra quiescunt Qui patriaes columen, qui fuit Atque Pater. Juxta hunc et voluit Natus Tumulavier alter, Patri consimilis nomine et officio. At velut hic ambo crypta junguntur In una Sic Deus hos rursus iunget in arce poli. In honorem Patris et Fra tris Nordlinga Transmisit M. Sebastianus Kob, Rector Schola ibidem, deinde Gymnasii Heilbronn Übersetzung: Hier ruhen die Gebeine Stephan Kob d. Ä., der Stütze und Vater seiner Vaterstadt war. Neben ihm wollte auch sein Sohn als zweiter bestattet werden, seinem Vater ähnlich an Ansehen und Stellung. Freilich wie beide hier in einer einzigen Gruft vereint sind, so wird Gott sie wieder vereinen in der himmlischen Burg. Zu Ehren von Vater und Sohn hat dies aus Nördlingen herübergesandt M. Sebastian Kob, Rektor der Schule ebenda, dann des Gymnasiums in Heilbronn. https://jürgen-telschow.de/die-kobs-2/