Stammbaum der Familie Willamowski

Georg v. Wilamowitz

Name
Georg v. Wilamowitz

Georgius

Name
Georgius
Given names
Georgius

de Wylamowycze

Name
de Wylamowycze
Surname
de Wylamowycze

von Willmeschau

Name
von Willmeschau
Surname
von Willmeschau

Wilmeschaer Schaschowsky

Name
Wilmeschaer Schaschowsky
Surname
Wilmeschaer Schaschowsky (Wilmeschaer, Schaschowsky)
Promotion 1426
Shared note:
Philosophische Fakultät der katholischen Universität
Occupation
Pfarrer
1443
Urkundliche Erw?hnung June 12, 1443
Shared note:
Erw?hnt als Zeuge Georgius von Willmeschau, Pfarrer zu Teschen, unser Schreiber.
Occupation
Kanzler und Hofschreiber des Herzogs von Teschen
after 1443
Urkundliche Erw?hnung 1454

Shared note:
Wappen Topacz
Urkundliche Erw?hnung

Shared note:
Georg Wilmeschaer als Kanzler oder Hoschreiber des Herzogs von Teschen, der aus der Familie der Herren von WIlmesau, nachherigen Wilamowski stammt.
Promotion
Philosophische Fakultät der katholischen Universität
Urkundliche Erw?hnung
Erw?hnt als Zeuge Georgius von Willmeschau, Pfarrer zu Teschen, unser Schreiber.
Urkundliche Erw?hnung
Wappen Topacz
Urkundliche Erw?hnung
Georg Wilmeschaer als Kanzler oder Hoschreiber des Herzogs von Teschen, der aus der Familie der Herren von WIlmesau, nachherigen Wilamowski stammt.
Note
II. Die iDseln der westeurop?ischen Kultur. 49 Als im Jahre 1400 der Herzog Johann von Auschwitz seiner Gemahlin Hedwig ein Leibgedinge gab, werden in der deutschen Urkunde (seit Beginn des 14. Jahrhunderts ist die Kanzleisprache die deutsche) angef?hrt »mit namen die vesten Wolke (Wolek bei Czaniec), die stat genant Newenstat (Zator), die stat genant Frawenstat (Wadowice), das stetel Trzyewoyecz und di dorffer Spikwicz, Bratmannsdorf (?), Keymannsdorff, Geraltsdorf, Peterswalt (Piotrowiee), Flo?nitz (Wtosiennica), Hartmannsdorf (Hecznarowice), Beigelsdorff (Wiglowice), Bachwitz (Bachowice), Jareswicz (Jaroszowice). 1405 kommt in Auschwitz ein Bla2ej dictus Wolfart vor^). Von da ab geht es mit dem Deutsclitiun in Auscliwitz und Zator hei-unter. 1441 sind unter den Mannen des Herzogtums Auschwitz nur wenige mit rein deutschen Namen. Die meisten liaben jene Mixturen von Deutsch und Polnisch, welche heute noch für so viele Orts- und Personennamen der Gegend bezeichnend sind. Rein deutsch ist der Name Clozman de Hinwald. Mixturen sind z. B. Niczko de Niedek. Die Herren der fr?her deutschen D?rfer lauten: Joannes de Fridrichowice, Petrus Clara de Glambowicze, Nicolaus Sehassovsky de Geraltowice, Nicolaus de Poramba, Johannes et Stachnik fratres de Weprz, Johannes de Berwald, Conradus de Gaboschicz. Aus diesen Mischungen wird wohl nie jemand erkennen k?nnen, welche Elemente sicher deutsch und welche polnisch sind, aus dem Grunde, weil eben damals offenbai* derselbe Proze? des Zusammenwachsens sich in Auschwitz vollzogen hat, welchen wir aus Teschen vorhin beschrieben haben. Aus der gro?en deutschen Teilungsurkimde von 1445 entnehmen wir einen deutsclien Flurnamen aus der N?lie von Auschwitz »der Kossenwald«. Wir verweisen auf dieselbe Urkunde in Sachen der deutschpolnischen Zwitterbildungen von Vokabeln (pletne von plte usw.). Ferner kommt darin vor die »Windische Flo?nitz« (= Polnisch Wlosiennica). In der Huldigungsurkunde von 1454 kommen sehr viele Mannen des westlichen Auschwitz vor, von denen wir mit gro?er Sicherheit sagen d?rfen, da? es Deutsche waren. Die Dr>i-fer, die sie vertreten, sind bis ins 18. Jalu^hundert und in die Gegenwart hinein deutsch. Nicolaus dictus Marschalek de Dubowyecz alias de Dwye Koze^); Nico- laus Rudsky de AntiquaVilla'); Nicolaus Tschelo Czechovsky de Comorowyecz*); Nicolaus Myszkowski de Antiqua Polanka; Johaiuies Boyschowsky de Brzezinka; Georgius de Wylamowycze^); Marcus de Grodecz, Nicolaus de Poramba, Gothardus de Przecze- schin, Otto de Zebracza, Jachny de Dworow, Nicolaus Krop, Johannes, Marcisoius, Jodocus heredes de Raysko, Nicolaus de Czancze, liaurenzius de Charmanzi, Johannes de Skedzem, Sbigneus de Jawischovycze, Marcissius de Jawischowicze, Johannes Cloch de Byestwy na, Michael de Halcnow^), Johannes de Byertoltowicze, Petrus de Bujakow, Laurenzius de Lipnik, Georgius de Pysarzowice, Petrus de Bulowice, Johannes de Gzancza, Johannes de Nidek, Petrus, Janussius, Helios heredes de Nowa Polanka, Henricus et Georgius heredes de Grodecz, consulesque opidorum videlicet Oswanczim et Kanthi ac eorum communitates. ... Wir haben die Ortschaften, die im 19. Jahrhundert deutsch waren oder im 18. und 17. sicher eine deutsche Minorit?t hatten, unterstrichen. Ebenso die deutschen Namen der Personen. Wir erhalten so ein ann?hernd richtiges Bild der Natio- nalit?tenverteihmg. Mehr als die H?lfte des Auschwitzer Vorlandes wird sicher in der Mitte des 15. Jahrhundeii» noch deutsch oder in deutschem Besitz sein. Wir w?rden uns ») Cod. dipl. Cath. Crac. II, S. 307, Nr. 490. ^ Kozy weist heute noch in Tracht und Personennamen lebende Reste deutscher KnUurformen auf. Dubowyecz scheint auf eine altpolnische Siedelang zu deuten, siehe den dortigen Flurnamen D^bina. *) Altdorf, das heutige StarawieS. *) Komrowitz = Batzdorf. ^) Wilamowice ist heute noch deutsch. ^ Alzenau. QUELLE: Gotha: Justus Perthes 1907. Kulturgrenze und Kulturzyklus in den polnischen Westbeskiden. Eine prinzipielle kulturgeographische Untersuchung Dr. Erwin Hanslik, h. k. Professor sn der Staatsreilschule im IX. Wiener Geindndd>eziri(. Mit 8 Abbildungen und 3 Karten auf 4 Tafeln. (ERO?NZUNGSHEFT No. 158 ZU .PETERMANNS MITTEILLfNGEN..) jpgjX-j^. GOTHA: JUSTUS PERTHES. 1907.