Stammbaum der Familie Willamowski

Jacob Wilamowski1589

Name
Jacob Wilamowski

Jacobus Villemouius

Name
Jacobus Villemouius
Given names
Jacobus
Surname
Villemouius

Willamowius

Name
Willamowius
Surname
Willamowius
Birth of a son
#1
Jacob Willamowius

Birth of a son
#2
Cyprian Willamowius

Marriage of a parentPiotr MierzewskiKatarzyna Grzymultowska z PomianownyView this family
before 1536

Death of a brotherIoannes Vilamofski
before October 11, 1540

Death of a maternal grandfatherStanislaw Grzymultowski
1541

Occupation
Gesandter von König Sigismund II. von Polen
1546

Note:
Jakob war nach Rom geschickt worden, vermutlich um dem von Papst Paul III. einberufenen Konzil von Trient beizuwohnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient Im Gegensatz zu seinem Vater stand der gebildete und tolerante Herrscher Sigismund II. der Reformation interessiert und nicht ablehnend gegenüber, wiewohl er Zeit seines Lebens Katholik blieb. 1549 widmete ihm der Genfer Reformator Jean Calvin seinen Kommentar zum Hebräerbrief. Er schickte den Hofprediger und italienischen Reformator Francesco Lismanini 1553 bis 1556 nach Westeuropa, um Bücher für seine Bibliothek zu beschaffen, wozu auch evangelische Literatur gehörte. 1559 liess er zu, dass Westpreussen die Confessio Augustana annehmen durfte. 1570 fand unter seiner Herrschaft der Consensus von Sandomir statt, wo sich Lutheraner, Calvinisten und Böhmische Brüder verständigten und damit die evangelische Position und Präsenz in Polen stärkten. https://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_II._August
Event
Gefangenschaft bei Peter Rares von der Moldau
1546

Education
Immatrikulation an der Albertus-Universität (Albertina)
September 9, 1547
Note: 1549 wurde Prof. Dr. Andreas Osiander von Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach als Theologieprofessor an die noch junge, 1544 gegründete Königliche Albertus-Universität Königsberg berufen. Dort geriet er in heftigen Streit mit den Anhängern Philipp Melanchthons, dem engen Weggefährten Luthers. In der Auseinandersetzung ging es um die Rechtfertigungslehre, eine der Kernaussagen reformatorischer Theologie. für Melanchthon blieb ein Sünder auch nach der Rechtfertigung vor Christus zutiefst ein Sünder, Osiander war dagegen - ähnlich der Position der Ostkirchen - der Meinung, dass die Gerechtigkeit Christi durch den Glauben dem Menschen eingepflanzt und somit ein Wesensbestandteil des Glaubenden wird. Dieser sogenannte Osiandrische Streit erregte den Protestantismus über viele Jahre und entzweite ihn. Letzten Endes gingen Osiander und seine Anhänger in dieser für die Reformation wichtigen theologischen Frage zeit ihres Lebens eigene Wege.
Marriagevon BlumsteinView this family
1550

Death of a motherKatarzyna Grzymultowska z Pomianowny
1568

Occupation
Pfarrer
from April 15, 1552 to 1574
Death 1589
Family with parents - View this family
father
mother
Marriage: before 1521
brother
brother
sister
himself
brother
Mother’s family with Piotr Mierzewski - View this family
step-father
mother
Marriage: before 1536
Family with von Blumstein - View this family
himself
wife
Marriage: 1550
son
son
son
son
Jakob Mieskowski + von Blumstein - View this family
wife’s husband
wife
Marriage: 1590

Occupation
Jakob war nach Rom geschickt worden, vermutlich um dem von Papst Paul III. einberufenen Konzil von Trient beizuwohnen. https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient Im Gegensatz zu seinem Vater stand der gebildete und tolerante Herrscher Sigismund II. der Reformation interessiert und nicht ablehnend gegenüber, wiewohl er Zeit seines Lebens Katholik blieb. 1549 widmete ihm der Genfer Reformator Jean Calvin seinen Kommentar zum Hebräerbrief. Er schickte den Hofprediger und italienischen Reformator Francesco Lismanini 1553 bis 1556 nach Westeuropa, um Bücher für seine Bibliothek zu beschaffen, wozu auch evangelische Literatur gehörte. 1559 liess er zu, dass Westpreussen die Confessio Augustana annehmen durfte. 1570 fand unter seiner Herrschaft der Consensus von Sandomir statt, wo sich Lutheraner, Calvinisten und Böhmische Brüder verständigten und damit die evangelische Position und Präsenz in Polen stärkten. https://de.wikipedia.org/wiki/Sigismund_II._August
Event
Education
1549 wurde Prof. Dr. Andreas Osiander von Herzog Albrecht von Brandenburg-Ansbach als Theologieprofessor an die noch junge, 1544 gegründete Königliche Albertus-Universität Königsberg berufen. Dort geriet er in heftigen Streit mit den Anhängern Philipp Melanchthons, dem engen Weggefährten Luthers. In der Auseinandersetzung ging es um die Rechtfertigungslehre, eine der Kernaussagen reformatorischer Theologie. für Melanchthon blieb ein Sünder auch nach der Rechtfertigung vor Christus zutiefst ein Sünder, Osiander war dagegen - ähnlich der Position der Ostkirchen - der Meinung, dass die Gerechtigkeit Christi durch den Glauben dem Menschen eingepflanzt und somit ein Wesensbestandteil des Glaubenden wird. Dieser sogenannte Osiandrische Streit erregte den Protestantismus über viele Jahre und entzweite ihn. Letzten Endes gingen Osiander und seine Anhänger in dieser für die Reformation wichtigen theologischen Frage zeit ihres Lebens eigene Wege.
Occupation
Note
Unterschreibt am 30.5.1567 als Ioannes Willanouus, Ecclesiae Dei ad S. Nicolaum Pastor, die Repetitio corporis doctrinae ecclesiasticae. Oder Widerholung der Summa und Inhalt der rechten, allgemeinen Christlichen Kirchen Lehre, wie dieselbige aus Gottes Wort in der Augsspurgischen Confession, Apologia und Schmalkaldischen Artickeln begriffe unnd von F?rstlicher Durchlauchtigkeit zu Preussen etc. Auch allen derselbigen getrewen Landst?nden und Unterthanen [...] im Hertzogthumb Preussen [...] K?rtzlich zusammen verfasset http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb11072286.html?pageNo=110 Möglicherweise ist der Mitunterzeichner Lorentz Falckenhain mit ihm verwandt, ggfls. ein Sohn von Wolf von Falkenhayn (http://www.willamowski.org/geneal/phpgedview/individual.php?pid=I1121&ged=Stammliste.ged).
Note
Shared note
Möglicherweise handelt es sich bei I480 und I497 um die gleiche Person. Die Abstammung von I480 ist nicht sicher geklärt. Auffällig bzw. bemerkenswert ist, dass Quellen zu I480 mit dem Ende der Gefangenschaft bei Peter Rares 1546 abreissen, Quellen zu I497 erst mit dessen Immatrikulation in Königsberg 1547 beginnen.
Note
Jacob W i l l a m o v i u s , war zunächst katholisch, Universität Königsberg 9.9.1547: "Jacob Villemovius, Lituanus pauper" (s. auch APG FA Band 22: Stammliste Willamovius, S.101, 106); war von 1552 - 1572 der erste evangelische Pfarrer in Nikolaiken/Ostpr., 1560 verleiht Herzog Albrecht ihm einen kleinen Werder für freie Fischerei. Am 30.5.1567 unterschreibt Jacob W. das "corpus doctrinae prutenus". Er stirbt 1574 nachdem er 18 Monate bettlägerig gewesen war. Sein Name steht heute noch in der Kirche von Nikolaiken. Seine Witwe heiratet seinen Nachfolger. https://gedbas.genealogy.net/person/show/1193551841
Note