Dr. Christian Brück Dr. Christian Brück  ‎(I566)‎
Präfix: Dr.
Vornamen: Christian
Nachname: Brück
Romanisiert: Christianus Pontanus

Geschlecht: männlichmännlich
      

Geburt: 1516 30 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Tod: 18. April 1567 ‎(Alter 51)‎ Gotha
Persönliche Fakten und Details
Geburt 1516 30 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Ausbildung 1532 ‎(Alter 16)‎ Immatrikulation Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Anwesender: Prof. Dr. Philipp Melanchton ‎(Alter 34)‎ - [Verwandtschaftsberechnung]

Behörde: Universität

Bemerkung: Sommersemester. Seine an der Elbe begonnen Studien bei Philipp Melanchthon setzte er in Bologna ‎(Italien)‎ fort, wo er bis 1542 blieb.
Ausbildung bis 1542 ‎(Alter 26)‎ Studium Bologna, Provincia di Bologna, Emilia-Romagna, Italien

Behörde: Universität
Ausbildung 5. Februar 1543 ‎(Alter 27)‎ Promotion Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Behörde: Universität
Beruf 1543 ‎(Alter 27)‎ Rat und Diener des Kurfürsten Johann Friedrich I. ‎(1503-1554)‎ Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Lucas Cranach der Jüngere ‎(Alter 27)‎ - [Verwandtschaftsberechnung]
Lucas Cranach der Ältere ‎(Alter 70)‎ - [Verwandtschaftsberechnung]

Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I.Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I.

Bemerkung: Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren ‎(1578)‎



Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I., der GroßmütigeSächsischer Kurfürst Johann Friedrich I., der Großmütige

Bemerkung: Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren


Heirat Barbara Cranach - 1543 ‎(Alter 27)‎ Wittenberg

Ereignis 1546 ‎(Alter 30)‎ Flucht Braunschweig, , Niedersachsen, Deutschland


Bemerkung: als Folge des Schmalkaldischen Krieges ‎(­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Schmalkaldischer_Krieg­).
Ereignis 1547 ‎(Alter 31)‎ Flucht Nordhausen, , Sachsen, Deutschland


Bemerkung: als Folge des Schmalkaldischen Krieges ‎(­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Schmalkaldischer_Krieg­).
Beruf 1550 ‎(Alter 34)‎ Hofrat Nordhausen, , Sachsen, Deutschland


Bemerkung: aufgrund der Empfehlung seines Vaters.
Beruf 1555 ‎(Alter 39)‎ Kanzler von Johann Friedrich II. dem Mittleren ‎(1529–1595)‎ Gotha
Anwesender: Stephan von Cloet - [Verwandtschaftsberechnung]

Tod 18. April 1567 ‎(Alter 51)‎ Gotha

Todesursache: Hinrichtung durch Vierteilung

Einzelheiten verbergen Bemerkung: Das in ihn gesetzte Vertrauen enttäuschte Brück, seine Regierung erregte überall Anstoß und Feindschaft. Die Verwicklung in die Händel des Ritters Wilhelm von Grumbach musste er mit seiner Hinrichtung durch Vierteilung in Gotha büßen. Grumbach, Kanzler Christian Brück und Wilhelm von Stein wurden am 18. April 1567 auf dem Marktplatz von Gotha gevierteilt. ‎(Die Stelle ihrer Hinrichtung markiert noch heute eine Platte aus „Tambacher Rotliegenden“ im Pflaster an der Südseite des Rathauses, deren Erneuerung durch die Verwandten des Kanzlers Brück im April 1997, anlässlich der 430jährigen Wiederkehr der Hinrichtung, veranlasst wurde)‎. Grumbach und Brück wurde vorher die Brust geöffnet, das Herz aus dem Körper gerissen und ins Gesicht geschlagen, wobei der Scharfrichter ihm zurief: „Sieh Grumbach, dein falsches Herz“. Stein erhielt die Gnade, vor der Vierteilung mit dem Schwert gerichtet zu werden. Der Engelseher Hannes Tausendschön wurde gehängt. Der Rest der Geächteten wurde mit dem Schwert gerichtet. Die Körperteile der Gevierteilten wurden auf zwölf Stangen vor den Toren Gothas ausgehängt. Das Sühneschwert wird heute von der Unteren Denkmalbehörde in Würzburg aufbewahrt und war kurzzeitig als Leihgabe im Schloss Grumbach in Rimpar zu sehen. Das Schwert war bis 2002 im Eigentum der Freiherren Zobel von Giebelstadt, den Nachfahren von Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt.‎[

Barbara Cranach überlebte ihren Mann und vermochte nur mit Mühe, ihr Heiratsgut (5000 Gulden)‎ zu retten. Die Erinnerung an Christian Brück und seine Verwicklung in die Grumbachschen Händel ist in Gotha bis heute in der Sage "Die drei bösen Omen" lebendig ‎(­http­://­echt­-­gothsch­.­de­/­pages­/­sagen­/­boese­-­omen­.­php­). Danach hatte Brück während der Belagerung Gothas im Frühjahr 1567 mit einem Kürbis gespielt, ihn einige Male in die Höhe geworfen und wieder aufgefangen. Dabei zerbrach ihm der Kürbis jedoch in den Händen in vier Teile. Dies, so die Sage weiter, sei von verständigen Leuten als böses Omen für Brücks Schicksal gedeutet worden, das sich nur wenige Wochen später mit seiner Vierteilung erfüllte.

Gedenkstein an die Hinrichtung von Dr. Christian Brück vor dem Rathaus in GothaGedenkstein an die Hinrichtung von Dr. Christian Brück vor dem Rathaus in Gotha


Titel Dr. iur.
Universelle ID-Nummer 2F58B22FECAACC4999A49FF18FDB0A7F0000
Letzte Änderung 6. August 2018 - 13:44:15 - von: admin
Zeige Details über ...

Familie der Eltern  (F259)
Prof. Dr. Gregor von Brück
1485 - 1557
Anna Bule
- 1527
Dr. Christian Brück
1516 - 1567
Barbara Brück
1518 - 1550
Gregor Brück II.
- 1557
Johannes Brück
- 1534
Euphrosina Brück
- 1551

Familie der Stiefeltern  (F794)
Prof. Dr. Gregor von Brück
1485 - 1557
Barbara Wölner
- 1567
Philipp Brück
-
Euphrosyna Brück II.
1536 - 1563
Gregor Brück III.
- 1589

Eigene Familie  (F255)
Barbara Cranach
1513 - 1590
Barbara Brück
1545 - 1607
Veit Christian Brück
1550 - 1610
Hans Wilhelm Brück
-
Sibilla Brück
- 1584
Euphrosyna Brück
-
Margareta Brück
-
Elisabeth Brück
- 1612


Bemerkungen

Bemerkung
­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Christian_Br­%­C3­%­BCck­

­http­://­www­.­deutsche­-­biographie­.­de­/­pnd117751553­.­html­

­https­://­weimar­.­thueringer­-­allgemeine­.­de­/­web­/­weimar­/­startseite­/­detail­/-/­specific­/­Der­-­gevierteilte­-­Kanzler­-­1008185121­

Bemerkung
Teilweise wird davon ausgegangen, dass die Linie nach Christian Brück 1731 in Ehringsdorf bei Weimar erloschen ist.

Einzelheiten zeigen Quelle: Im Dienste der Reformation - Ein Lebensbild des kursächsischen Kanzlers Gregor Brück
Veröffentlichung: Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 1. Auflage (1985)
Zitat Einzelheiten:  S. 15
Datenqualität: 1

Ausbildung Sommersemester. Seine an der Elbe begonnen Studien bei Philipp Melanchthon setzte er in Bologna ‎(Italien)‎ fort, wo er bis 1542 blieb.
Beruf Lucas Cranach der Jüngere porträtiert den Kurfürsten Johann Friedrich I., dessen Rat und Diener Chr. Brück war.
CA als Folge des Schmalkaldischen Krieges ‎(­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Schmalkaldischer_Krieg­).
1547 als Folge des Schmalkaldischen Krieges ‎(­http­://­de­.­wikipedia­.­org­/­wiki­/­Schmalkaldischer_Krieg­).
Beruf aufgrund der Empfehlung seines Vaters.
Tod Das in ihn gesetzte Vertrauen enttäuschte Brück, seine Regierung erregte überall Anstoß und Feindschaft. Die Verwicklung in die Händel des Ritters Wilhelm von Grumbach musste er mit seiner Hinrichtung durch Vierteilung in Gotha büßen. Grumbach, Kanzler Christian Brück und Wilhelm von Stein wurden am 18. April 1567 auf dem Marktplatz von Gotha gevierteilt. ‎(Die Stelle ihrer Hinrichtung markiert noch heute eine Platte aus „Tambacher Rotliegenden“ im Pflaster an der Südseite des Rathauses, deren Erneuerung durch die Verwandten des Kanzlers Brück im April 1997, anlässlich der 430jährigen Wiederkehr der Hinrichtung, veranlasst wurde)‎. Grumbach und Brück wurde vorher die Brust geöffnet, das Herz aus dem Körper gerissen und ins Gesicht geschlagen, wobei der Scharfrichter ihm zurief: „Sieh Grumbach, dein falsches Herz“. Stein erhielt die Gnade, vor der Vierteilung mit dem Schwert gerichtet zu werden. Der Engelseher Hannes Tausendschön wurde gehängt. Der Rest der Geächteten wurde mit dem Schwert gerichtet. Die Körperteile der Gevierteilten wurden auf zwölf Stangen vor den Toren Gothas ausgehängt. Das Sühneschwert wird heute von der Unteren Denkmalbehörde in Würzburg aufbewahrt und war kurzzeitig als Leihgabe im Schloss Grumbach in Rimpar zu sehen. Das Schwert war bis 2002 im Eigentum der Freiherren Zobel von Giebelstadt, den Nachfahren von Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt.‎[

Barbara Cranach überlebte ihren Mann und vermochte nur mit Mühe, ihr Heiratsgut (5000 Gulden)‎ zu retten. Die Erinnerung an Christian Brück und seine Verwicklung in die Grumbachschen Händel ist in Gotha bis heute in der Sage "Die drei bösen Omen" lebendig ‎(­http­://­echt­-­gothsch­.­de­/­pages­/­sagen­/­boese­-­omen­.­php­). Danach hatte Brück während der Belagerung Gothas im Frühjahr 1567 mit einem Kürbis gespielt, ihn einige Male in die Höhe geworfen und wieder aufgefangen. Dabei zerbrach ihm der Kürbis jedoch in den Händen in vier Teile. Dies, so die Sage weiter, sei von verständigen Leuten als böses Omen für Brücks Schicksal gedeutet worden, das sich nur wenige Wochen später mit seiner Vierteilung erfüllte.

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Quellen

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Christian BrückChristian Brück  ‎(M72)‎
Typ: Keine der obigen


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Christian BrückChristian Brück  ‎(M65)‎
Typ: Gemälde


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Herzog von Sachsen Johann Friedrich II der MittlereHerzog von Sachsen Johann Friedrich II der Mittlere  ‎(M64)‎
Typ: Gemälde


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Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I., der GroßmütigeSächsischer Kurfürst Johann Friedrich I., der Großmütige  ‎(M224)‎
Typ: Gemälde


Bemerkung: Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren

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Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I.Sächsischer Kurfürst Johann Friedrich I.  ‎(M63)‎
Typ: Gemälde


Bemerkung: Gemälde von Lucas Cranach dem Jüngeren ‎(1578)‎

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Gedenkstein an die Hinrichtung von Dr. Christian Brück vor dem Rathaus in GothaGedenkstein an die Hinrichtung von Dr. Christian Brück vor dem Rathaus in Gotha  ‎(M222)‎
Typ: Grabstein

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Familiendaten als Kind
Vater
Prof. Dr. Gregor von Brück
Geburt Oktober 1485 Brück
Tod 15. Februar 1557 ‎(Alter 71)‎ Jena
Mutter
Anna Bule
Tod vor 17. November 1527 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Heirat: 1515
1 Jahr
#1
Dr. Christian Brück
Geburt 1516 30 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Tod 18. April 1567 ‎(Alter 51)‎ Gotha
2 Jahre
#2
Schwester
Barbara Brück
Geburt 1518 32 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Tod 11. Februar 1550 ‎(Alter 32)‎ Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
#3
Bruder
Gregor Brück II.
Tod 12. Dezember 1557 Wittenberg
#4
Bruder
Johannes Brück
Tod 11. August 1534 Wittenberg
#5
Schwester
Euphrosina Brück
Tod vor 1551
Familie des Vaters mit Barbara Wölner
Vater
Prof. Dr. Gregor von Brück
Geburt Oktober 1485 Brück
Tod 15. Februar 1557 ‎(Alter 71)‎ Jena
Stiefmutter
Barbara Wölner
Tod 1567 Jena

Heirat: 1534/35
#1
Halbbruder
#2
Halbschwester
Euphrosyna Brück II.
Geburt Januar 1536 50 Wittenberg
Tod 13. März 1563 ‎(Alter 27)‎ Wittenberg
#3
Halbbruder
Gregor Brück III.
Tod 2. Juli 1589 Porstendorf, , Thüringen, Deutschland
Familie mit Barbara Cranach
Dr. Christian Brück
Geburt 1516 30 Wittenberg, Kreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Tod 18. April 1567 ‎(Alter 51)‎ Gotha
-3 Jahre
Ehefrau
 
Barbara Cranach
Geburt 1513 40 28 Wittenberg
Tod 26. März 1590 ‎(Alter 77)‎ Ehringsdorf

Heirat: 1543 -- Wittenberg
2 Jahre
#1
Tochter
Barbara Brück
Geburt 1545 29 32
Tod 24. Februar 1607 ‎(Alter 62)‎
5 Jahre
#2
Sohn
Veit Christian Brück
Geburt 1550 34 37
Tod 1610 ‎(Alter 60)‎
#3
Sohn
#4
Tochter
Sibilla Brück
Tod Dezember 1584
#5
Tochter
#6
Tochter
#7
Tochter
Elisabeth Brück
Tod 25. September 1612 Weimar


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