Stammbaum der Familie Willamowski

Blendung des Paulus (Epitaph für Veit Winsheim in der Stadtkirche Wittenberg)

Prof. Dr. Veit Winsheim der ÄltereAge: 68 years15011570

Name
Prof. Dr. Veit Winsheim der Ältere
Name prefix
Prof. Dr.
Given names
Veit
Surname
Winsheim
Name suffix
der Ältere

Vitus Oertel

Name
Vitus Oertel
Given names
Vitus
Surname
Oertel

Ortelius

Birth August 1, 1501
Education

Note: Am 4. Februar 1550 promovierte er unter Jakob Milich zum Doktor der Medizin, er lehrte zwar ab dem 31. Dezember 1550 an der medizinischen Fakultät, konnte aber dort keine Professur erlangen.
Education

Note: Im August 1523 immatrikuliert er sich an der Universität Wittenberg und absolvierte weitere Studien der Philosophie bei Philipp Melanchthon. Nachdem er Melanchthon bereits seit 1536 bei seiner Professur der griechischen Sprache vertreten hatte, wurde er am 4. August 1541 zu dessen Nachfolger auf dem Lehrstuhl. Am 4. Februar 1550 promovierte er unter Jakob Milich zum Doktor der Medizin, er lehrte zwar ab dem 31. Dezember 1550 an der medizinischen Fakultät, konnte aber dort keine Professur erlangen. Stattdessen ?bernahm er kurzzeitig 1560 nach dem Tod Melanchthons die Vorlesungen desselben zur Logik und hielt dessen griechischen Ged?chtnisrede zu seiner Beisetzung.
Birth of a son
#1
Prof. Dr. Veit Winsheim der Jüngere
1521 (Age 19 years)
Marriage of a childProf. Dr. Veit Winsheim der JüngereEuphrosyna Brück II.View this family
1559 (Age 57 years)

DeathProf. Dr. Philipp Melanchton
April 19, 1560 (Age 58 years)
Marriage of a childProf. Dr. Veit Winsheim der JüngereAnna St?mpfelView this family
August 23, 1563 (Age 62 years)

Death January 3, 1570 (Age 68 years)
Note: Sein Sohn Veit stiftete ihm zum Andenken 1586 ein Epitaph, das sich in der Wittenberger Stadtkirche befindet. Dieses Gemälde ist das letzte, das aus der Hand von Lucas Cranach dem Jüngeren stammt.
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father
brother
Private
himself
Family with Anna R?pelin - View this family
himself
wife
son
daughter

Education
Am 4. Februar 1550 promovierte er unter Jakob Milich zum Doktor der Medizin, er lehrte zwar ab dem 31. Dezember 1550 an der medizinischen Fakultät, konnte aber dort keine Professur erlangen.
Education
Im August 1523 immatrikuliert er sich an der Universität Wittenberg und absolvierte weitere Studien der Philosophie bei Philipp Melanchthon. Nachdem er Melanchthon bereits seit 1536 bei seiner Professur der griechischen Sprache vertreten hatte, wurde er am 4. August 1541 zu dessen Nachfolger auf dem Lehrstuhl. Am 4. Februar 1550 promovierte er unter Jakob Milich zum Doktor der Medizin, er lehrte zwar ab dem 31. Dezember 1550 an der medizinischen Fakultät, konnte aber dort keine Professur erlangen. Stattdessen ?bernahm er kurzzeitig 1560 nach dem Tod Melanchthons die Vorlesungen desselben zur Logik und hielt dessen griechischen Ged?chtnisrede zu seiner Beisetzung.
Name
Death
Sein Sohn Veit stiftete ihm zum Andenken 1586 ein Epitaph, das sich in der Wittenberger Stadtkirche befindet. Dieses Gemälde ist das letzte, das aus der Hand von Lucas Cranach dem Jüngeren stammt.
Note
Windsheim hatte auch organisatorische Aufgaben an der Wittenberger Hochschule übernommen. So war er in den Wintersemestern 1529, 1537, 1548 Dekan der philologischen Fakultät, im Sommersemestern 1540, 1551, 1566 Rektor der Wittenberger Hochschule und im Sommersemester 1558 gleichbedeutender Prorektor der Akademie. Auch an der organisatorischen Aufgaben der Stadt beteiligte sich Winsheim, so wurde er 1549 Ratsherr in Wittenberg. Jene Stellung übernahm er turnusmäßig auch in den Jahren 1552, 1555, 1558, 1561, 1564 und 1567. Winsheim war mit Anna N.N. (gest. 29. Dezember 1590) verheiratet. Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Veit, der ebenfalls Professor der Rechtswissenschaften wurde. Winsheim hinterließ zwei Töchter und acht Söhne. https://de.wikipedia.org/wiki/Veit_Winsheim
Note
Note
Werkauswahl: 1.Orationes Demosthenis contra Aristogitonem. Hagenau, 1527 2.Vituperatio ebrietatis. Wittenberg 1529 3.Oratio de studiis adolescentium. Wittenberg 1529 (Dekanatsrede) 4.Laudatio funebris D. Sebaldi M?nsteri. 1530 5.Declamatio de Imperatore Cunrado. 1538 6.Disp. de philosophia et ebrietate; Praefatio in Homerum; De Sebaldo Munstero. Wittenberg 1539 7.Declamatio de Guelfo Dux Bavariae. Wittenberg 1539 8.Praefatio in lectionem Euripidis. Wittenberg 1548 9.Interpretatio Tragoediarum Sophoclis ? ex graecae linguae edita. Frankfurt/O., 1549 10.Galeni de usu partium corporis humani. Liber quartus. Wittenberg 1549 11.Oratio de studiis linguae graecae. Wittenberg 1549 12.Sophoktes. Frankfurt 1549 13.Interpretatio Eidylliorum Theocriti dictata in Academia Vitebergensi. Frankfurt, 1558 14.Demosthenes zweite Rede gegen Aristogeiton. 1559 15.Oratio habita in funere Ph .Melanthonis. Wittenberg 1560 16.Oratio recitata cum inchoaret praelectionem Dialecticae. Wittenberg 1560 17.Thucydidis de bello Peloponnesiaco pars prior, libris quatuor continens ad usum iuventutis. Wittenberg 1562 18.Ein sch?n herrliche Declamation ? der Guelff Hertzog. Wittenberg 1563 19.Adhortatio ad scholasticos ante Iegum recitatione. Wittenberg 1566 (Rektoratsvorlesung) 20.Resignatio publica ad scholasticos a rectore. Wittenberg 1566 21.Thucydidis ? Historiae de bello peloponnesiaco libri octo e graeco Sermone in latinam. Praeses u. Orator bei med. Prom. Wittenberg 1569 22.De XXXII propositionibus prioribus (Resp. Bert) et de sequentibus XL propositionibus (resp. Roeder). 1553 23.De propositionibus sequentibus (Resp. Moninger). Wittenberg 1559 24.Oratio de considerarione humani corporis (Prom. Moninger). Wittenberg 1559 25.Oratio de Gregorio Pontano (Prom. Peucer). Wittenberg 1560 Postum erschienen: 26.Thucydidis Atheniensis Historiae de bello Nunc denuo recusi et editi. Wittenberg,1580 27.Sophoclis Trachiniae cum interpretatione larina. Stra?burg 1584 28.Sophoclis Tragoediae septem. Wittenberg 1585 u. Heidelberg 1597, 1603) 29.Theokrits Idyllen 30.De Guelpho duce Bavariae
Note
Winsheim: Veit W. (Vinshemius, auch Vuincemius genannt nach seinem Geburtsort), 1501?1578, Lehrer der griechischen Sprache und später der Medicin an der Universität Wittenberg, Sch?ler Melanchthon?s. ? Sein eigentlicher Name war Oertel, geboren am 1. August 1501 zu Windsheim (westlich von Nürnberg) in Franken. Zwischen dem 20. Juli und 11. August 1523 wurde er in Wittenberg immatriculirt. Der Rath seiner Vaterstadt unterst?tzte ihn mehrere Jahre durch ein Stipendium von 20 Goldgulden. Den 16. October 1528 wurde er daselbst in die philosophische Facult?t aufgenommen, nachdem er schon einige Zeit eine Privatschule (privatus ludus) geleitet hatte, welche den Beifall Melanchthon?s fand. An der Universität lehrte er Rhetorik, später (seit dem 4. August 1541) Griechisch, nachdem er für den abwesenden Melanchthon diese Professur schon eine Zeit lang versehen hatte (vgl. C. A. H. Burkhardt, Luther?s Briefwechsel S. 394). Am 4. Februar 1550 wurde er zum Doctor der Medicin promovirt, wobei Jakob Milich von Freiburg, ein anderer Melanchthonianer, als Promotor fungirte. Von jetzt an lehrte er Medicin an der Hochschule Wittenberg. Laut Grabschrift ist er am 3. Januar 1570 gestorben [463] und in der Stadtkirche zu Wittenberg beigesetzt worden. Sein Sohn hie? Veit, war Jurist, bekleidete ebenfalls eine Lehrstelle an der Wittenberger Hochschule, und dessen Sohn war Kaspar W. (? 1595). (Vgl. Corpusculum Inscriptionum Vitebergensium S. 67). Fr?hzeitig gewann Veit die Achtung und Zuneigung Luther?s und noch mehr Melanchthon?s, dessen dankbarer Sch?ler er war, und der seine Kenntnisse sowie seine Bescheidenheit r?hmte (De Wette, Luther?s Briefe I, 172. Corp. Reff. ed. Bretschneider I, 936). Von dem vertrauten Verkehr mit Melanchthon zeugen dessen Briefe an Oertel (vgl. Corp. Reff. III, 1066, 1067, 1072, 1234; IV, 113; V, 141; VI, 345, 512, 533, 534, 552; VII, 1109). Im J. 1538 ?bertrug ihm Melanchthon die Neubearbeitung seiner lateinischen Syntax, die in dieser Umgestaltung mehrfache Auflagen erlebte. Vgl. deren Zusammenstellung Corp. Reff. XX, 339?342. Dem gestorbenen Lehrer hielt W. eine piet?tsvolle Leichenrede (Oratio habita in funere Melanchthonis, wieder abgedruckt Corp. Reff. X, 187?206), welche die guten Eigenschaften des Praeceptor Germaniae in ein helles Licht setzte und eine dankenswerthe Quelle für dessen Leben ist. Seine wissenschaftliche Bedeutung aber beruht in seiner Th?tigkeit als Gr?cist. Nach der damals herrschenden Gewohnheit ?bertrug er mehrere griechische Schriftsteller ins Deutsche. Von solchen Uebertragungen werden genannt: Theokrit?s Idyllen, Sophokles (Frankfurt 1549), Demosthenes? zweite Rede gegen Aristogeiton, die 1559 gemeinsam mit Uebersetzungen Melanchthon?s erschienen ist (Corp. Reff. XVII, 689). Ob die ebendaselbst XIX, 163?178 abgedruckte Erkl?rung des Theognis von ihm herr?hrt, ist mir zweifelhaft. Unter den lateinischen Reden Melanchthon?s stehen zwei: Laudatio funebris D. Sebaldi Munsteri und De Guelpho duce Bavariae, die von W. herr?hren d?rften (Corp. Reff. XI, 457, 466), wiewol er ?fters Declamationen Melanchthon?s vorgetragen hat (Corp. Reff. IX, 397, 855). Anderes von W. ist noch ungedruckt. Von seinen philologischen Leistungen sagt Bursian: Seine Uebersetzungen entsprachen einem wirklichen Bed?rfni? der Zeit und sind daher trotz ihrer Mittelm??igkeit wiederholt gedruckt worden. Die Ältere Litteratur ?ber Winsheim ist verzeichnet in Zedler?s Universal-Lexikon, Bd. 57, S. 1748; vgl. dazu Burkhardt, Luther?s Briefwechsel (Leipzig 1866) S. 14 u. 394. ? C. Bursian, Geschichte d. class. Philol. (München u. Leipz. 1883) I, 178. ? K. Hartfelder, Ph. Melanchthon als Praeceptor Germaniae (Berlin 1889); Register s. v. Winsheim.
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Note: Von Lucas Cranach der Jüngere - Die Stadtkirche der Lutherstadt Wittenberg, Gemeinfrei, https:/commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5845332