Stammbaum der Familie Willamowski

Dorothea Friederike Brendel Mendelssohn

Dorothea Friederike Brendel MendelssohnAge: 74 years17641839

Name
Dorothea Friederike Brendel Mendelssohn
Given names
Dorothea Friederike
Surname
Brendel Mendelssohn
Married name
Dorothea Friederike Schlegel
Birth October 24, 1764 35 27
Death of a paternal grandfatherMendel Heymann
May 10, 1766 (Age 18 months)
Birth of a brotherAbraham Ernst Mendelssohn Bartholdy
December 10, 1776 (Age 12 years)
MarriageSimon VeitView this family
April 30, 1783 (Age 18 years)

Death of a fatherMoses Mendelssohn
January 4, 1786 (Age 21 years)
Birth of a son
#1
Jonas Veit
March 2, 1790 (Age 25 years)
Birth of a son
#2
Philipp Veit
February 13, 1793 (Age 28 years)
DivorceSimon VeitView this family
1799 (Age 34 years)

Death of a motherFromet Guggenheim
1812 (Age 47 years)

Death of a husbandSimon Veit
1819 (Age 54 years)

Death of a husbandFriedrich Schlegel
January 12, 1829 (Age 64 years)
Death of a brotherAbraham Ernst Mendelssohn Bartholdy
November 19, 1835 (Age 71 years)
Death August 3, 1839 (Age 74 years)
Family with parents - View this family
father
mother
herself
12 years
younger brother
Family with Friedrich Schlegel - View this family
husband
herself
Family with Simon Veit - View this family
ex-husband
herself
Marriage: April 30, 1783
Divorce: 1799
7 years
son
3 years
son

Note
Dorothea Friederike Schlegel, geborene Brendel[1] Mendelssohn, (* 24. Oktober 1764 in Berlin; ? 3. August 1839 in Frankfurt am Main[2]) war eine Literaturkritikerin und Schriftstellerin der Romantik, Lebensgef?hrtin und spätere Ehefrau von Friedrich Schlegel. Die Tochter des j?dischen Aufkl?rers Moses Mendelssohn war eine der prominentesten j?dischen Frauen, die um 1800 zum Christentum ?bertraten. Brendel Mendelssohn wurde am 24. Oktober 1764[3] als zweite Tochter von Moses und Fromet Mendelssohn geboren.[4] 1778, mit 14 Jahren, wurde sie mit dem zehn Jahre Älteren Kaufmann Simon Veit verlobt, den sie am 30. April 1783, im Alter von 18 Jahren, heiratete. Sie bekam vier S?hne, von denen zwei ?berlebten: Jonas Veit und Philipp Veit, die später zu den Mitbegr?ndern der Nazarener Malergemeinschaft wurden. Im Salon ihrer Freundin Henriette Herz lernte sie im Juli 1797 den jungen Friedrich Schlegel kennen. Daraufhin lie? sie sich am 11. Januar 1799 durch ein Rabbinatsgericht scheiden, wobei sie sich verpflichtete, nicht wieder zu heiraten, sich nicht taufen zu lassen und ihre Kinder nicht zum Übertritt zum Christentum zu bewegen.[5] Anschlie?end lebte sie frei und ?ffentlich mit Friedrich Schlegel zusammen. Sie zog mit ihm, seinem Bruder August Wilhelm Schlegel und dessen Frau Caroline nach Jena, um dort, wo sich mit Novalis, Tieck und Schelling ein Zentrum der literarischen Romantik etablierte, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Friedrich Schlegels für damalige Verh?ltnisse skandal?ser Roman Lucinde ist eine ins Programmatische ausgeweitete Darstellung ihres Zusammenlebens. 1804 erfolgte in Paris ihr Übertritt zum Protestantismus und die Trauung mit Friedrich Schlegel. 1808 wechselte sie in K?ln erneut die Religion, diesmal gemeinsam mit Friedrich Schlegel, indem sie zum Katholizismus ?bertrat ? wof?r Schlegels protestantische Familie, die diesen Religionswechsel missbilligte, sie verantwortlich machte. Die Tochter des prominenten j?dischen Vertreters der Aufkl?rung und Toleranz war nun gemeinsam mit ihrem zweiten Mann davon ?berzeugt, dass es au?erhalb der katholischen Kirche kein Heil gebe und bem?hte sich, unter ihren Freunden und in ihrer Familie Proselyten zu werben, worauf sich auch ihre beiden Söhne katholisch taufen lie?en. Nach zwanzigj?hrigem Aufenthalt in Wien, wo Schlegel die Stelle eines Hofsekret?rs innehatte, zog sie, nach dessen Tod, zu ihrem Sohn Philipp Veit nach Frankfurt, der dort Direktor des St?delschen Kunstinstituts war. Ihr Grab befindet sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, im Gewann B, Grabnummer 180. für ihren ersten Roman Florentin waren Goethes Wilhelm Meister und Franz Sternbalds Wanderungen von Tieck Vorbilder. Ferner unternahm sie Übersetzungen aus dem Franz?sischen (u.a. Madame de Staëls Corinne und die Erinnerungen der Margarete von Valois) und verfasste literaturkritische Arbeiten. Ehrungen [Bearbeiten] Nach ihr ist der Dorothea-Schlegel-Platz in Berlin benannt. Werke [Bearbeiten] Rezension ?ber Werke von Ramdohr, Engel und Parny, von D. (Dorothea) Schlegel, in: Athen?um Bd. III, 2. St?ck. 1800. (S. 238?266) Florentin, Lübeck und Leipzig 1801 Gespr?ch ?ber die neueren Romane der Franz?sinnen, in: Europa (Zeitschrift, herausgegeben von Friedrich Schlegel) Geschichte des Zauberers Merlin, Leipzig 1804 Literatur [Bearbeiten] Constantin von Wurzbach: Verweis. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. Band 30. Verlag L. C. Zamarski, Wien 1875, S. 72. Franz Muncker: Schlegel, Dorothea. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 31. Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 372?376. Bertha Badt-Strau?: Moses Mendelssohns Tochter Dorothea. In: Der Morgen, Jg. 1929/1930, Heft 3 (August 1929), S. 244?248. (Digitalisat) Carola Stern: Ich m?chte mir Fl?gel w?nschen. Das Leben der Dorothea Schlegel. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg ISBN 3-498-06250-6, als Taschenbuch-Sonderausgabe: 1995 ISBN 3-499-13836-0 Michael Brenner, Stefi Jersch-Wenzel, Michael A.Meyer:Deutsch-j?dische Geschichte in der Neuzeit. Zweiter Band, 1780-1871. Beck, München 1996, ISBN 3-406-39703-4, S. 189 f. Gisela Horn: Romantische Frauen. Caroline Michaelis-B?hmer-Schlegel-Schelling, Dorothea Mendelssohn-Veit-Schlegel, Sophie Schubart-Mereau-Brentano. Hain, Rudolstadt 1996, ISBN 3-930215-18-7. Margarete Susman: Frauen der Romantik. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1996, ISBN 3-458-33529-3. Heike Brandst?dter, Katharina Jeorgakopulos: Dorothea Schlegel, Florentin. Lekt?re eines vergessenen Textes. Argument, Hamburg 2001, ISBN 3-88619-284-9. Elke Steiner: Die anderen Mendelssohns. Dorothea Schlegel, Arnold Mendelssohn. Reprodukt, Berlin 2004, ISBN 3-931377-96-2. Carola Stern: Schlegel, Dorothea Friederike. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 23, Duncker & Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-11204-3, S. 42 f. (Digitalisat). Weblinks [Bearbeiten] Literatur von und ?ber Dorothea Schlegel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Henriette Herz ?ber Dorothea Schlegel http://www.panwitz.net/person/mendel/brendel.htm http://www.mendelssohn-gesellschaft.de Einzelnachweise [Bearbeiten] 1.? Berenike resp. Veronica 2.? Lexikon des Judentums, Bertelsmann-Lexikon-Verlag, G?tersloh 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 704 3.? Nicht 1763, wie in Älteren Schriften und auf ihrem Grabstein angegeben. 4.? so die neuere Literatur; dar?ber hinaus sind die Lebensdaten ihrer Älteren Schwester Sara, 23. Mai 1763 ? 15. April 1764, durch Moses Mendelssohns Korrespondenz zum Ph?don dokumentiert 5.? Net-Biografie von Sebastian Panwitz und Lebensdarstellung durch Carola Stern. http://de.wikipedia.org/wiki/Dorothea_Schlegel
Media objectDorothea Friederike Brendel MendelssohnDorothea Friederike Brendel Mendelssohn
Format: image/jpeg
Image dimensions: 438 × 531 pixels
File size: 150 KB
Type: Painting
Highlighted image: yes
Note: Von Anton Graff - Unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=406498