Stammbaum der Familie Willamowski

Prof. Dr. Nicolaus Volckmar der JüngereAge: 29 years15731602

Name
Prof. Dr. Nicolaus Volckmar der Jüngere
Name prefix
Prof. Dr.
Given names
Nicolaus
Surname
Volckmar
Name suffix
der Jüngere
Birth August 26, 1573 30 21
Birth of a brotherDr. Heinrich Volckmar
February 17, 1588 (Age 14 years)
Birth of a sisterClara Volckmar
August 23, 1593 (Age 19 years)
MarriageMaria RothauptView this family
October 1594 (Age 21 years)
Birth of a daughter
#1
Maria Volckmar
January 24, 1595 (Age 21 years)
Birth of a daughter
#2
Catharina Volckmar
April 23, 1596 (Age 22 years)
Birth of a daughter
#3
Sabina Volckmar
July 22, 1598 (Age 24 years)
Death of a fatherGregor Volckmar
November 27, 1598 (Age 25 years)
Birth of a daughter
#4
Christina Volckmar
April 19, 1602 (Age 28 years)
Occupation
Bürgermeister und Buchhändler

Occupation
Kaufmann, Prof. der poln. Sprache und Lexikograph

Death October 3, 1602 (Age 29 years)
Cause of death: am hitzigen Fieber
Family with parents - View this family
father
mother
Marriage: August 25, 1572Leipzig
1 year
himself
15 years
younger brother
6 years
younger sister
Family with Maria Rothaupt - View this family
himself
wife
Marriage: October 1594Leipzig
4 months
daughter
15 months
daughter
2 years
daughter
4 years
daughter

Note
Note
1. VOLCKMAR Nikolaus III.-2396 wurde am 12. Oktober 1573 in Leipzig geboren. Er starb am 03. Oktober 1602 in Lepizig. Nicolaus Volckmar [III.], * 12.10.1573, † 03.10.1602 am „hitzigen Fiber“, Weinhändler und seit 1597 Bürger in Leipzig. Da das Bürgerrecht in Leipzig immer Grundeigentum voraussetzte, muss Nicolaus also spätestens 1597 ein Haus gekauft haben Er heiratete 1594 „Jungfrau“ Marie Rothhaupt, * 04.10.1570, † Leipzig 22.10.1602, beerdigt ebd. 25.10.1602. [Marie Rothhaupt war] die Tochter von Heinrich Rothhaupt d.Ä. , zunächst „Rat und berühmter Handelsherr in Leipzig“, später Erbsasse auf Zehmen und seiner Ehefrau Sabina Lewe (auch Lewen, Löwe[n], Lowe[n]). Zehmen bei Gaschwitz (letzteres heute zu Markkleeberg) lag südlich von Leipzig an der heutigen B2 nach Chemnitz . Der Ort ist noch im Ortsverzeichnis 1940 des Reichspostzentralamts eingetragen, danach aber dem Braunkohletagebau Espenhain südlich von Leipzig zum Opfer gefallen. Nur der schmale Streifen entlang der B2 mit Gaschwitz ist zwischen dem ehemaligen Tagebau Zwenkau und Espenhain erhalten geblieben. Bei Schenk 1749/1990iger ist Zehmen als Dorf mit Filialkirche auf halbem Weg zwischen Markkleeberg und „Rotha“ (heute Rötha), südöstlich von Gaschwitz verzeichnet. Aus der Ehe von Catharinas Eltern gingen vier Töchter hervor, die alle in Leipzig geboren wurden: 24.01.1595 Maria [II.], verh. Gregor Luppe, † Leipzig 01.1623 23.04.1596 Catharina, verw. Wolfgang Lebzelter, verh. Joachim von Anckelmann 1598 Sabina, verh. Polycarpus Leyser, † 1634 19.04.1602 Christina, verh. Christian Franckenstein, † Leipzig 13.01.1633 Der Tod der Eltern 1602 im Abstand von nur drei Wochen machte Catharina und ihre drei Schwestern zu Waisen. Catharina, die zweitälteste, war erst 6 ½ Jahre alt. Die vier Mädchen kamen zunächst zu ihrer Großmutter väterlicherseits, Catharina Kueffner, Witwe des Kaufmanns und Ratsherrn Gregor Volckmar (1543-1598), die aber ihrerseits 2 ½ Jahre später, am 10.02.1605 starb. Danach kamen sie zu deren Schwiegersohn, Caspar Werner (* 08.11.1570 in Schleusingen , † 16.03.1629 in Leipzig ), Handelsherr , Ratsherr und Baumeister in Leipzig sowie Kirchvater an St. Thomas , dessen erste Ehefrau Margaretha Volckmar [II.] , eine Tante der Mädchen war. Auf Grund der verdrehten Beschreibung des Verwandschaftsgrades dürfen wir vermuten, dass diese Tante Margaretha 1605, als die Schwestern in den Haushalt von Caspar Werner kamen, bereits verstorben war und die namentlich nicht genannte Ziehmutter die zweite Ehefrau von Caspar Werner und mit den Mädchen nicht verwandt war. Hinsichtlich der ältesten Tochter Maria und der jüngsten Christina ergibt sich die Stiefvaterschaft des Ratsherrn Werner ausdrücklich aus deren jeweiligen Leichenpredigten. In Bezug auf die zweit und drittgeborene Catharina und Sabina vermuten wir sie. Denn offensichtlich nahm Werner die vier Waisen nicht uneigennützig in seinen Haushalt auf. Die Großmutter Catharina Kueffner hatte nämlich 1602 von den übrigen Erben ihres am 27.03.1598 in Leipzig verstorbenen und dort zwei Tage später beerdigten Mannes Gregor Volckmar, dem Großvater der Mädchen, das heute sog. „Königshaus“ am Markt, schräg gegenüber dem Alten Rathaus, sowie einen „Garten an der Nonnenmühle“ für 12.000 Gulden erworben. Noch in ihrem Todesjahr 1605 ging das Haus von ihren Erben auf ihren Schwiegersohn Caspar Werner über. Wenn wir davon ausgehen, dass zu den Erben der Catharina Kueffner auch deren vier minderjährige Enkelinnen gehörten, wird das „Geschäft“ deutlich: das Eigentum am Königshaus wurde eingesetzt, um diesen eine gesicherte Jugend in der Familie des Ratsherrn und Baumeisters Caspar Werner zu ermöglichen. Wenn auch ein letzter Beweis - etwa durch die letztwillige Verfügung Catharina Kueffners - aussteht, so lassen die sicher bekannten Eckdaten doch einen solchen Zusammenhang sehr plausibel erscheinen. Catharina Kueffner hatte im übrigen wohl schon vor 1602 im Königshaus gewohnt. Ihr Mann Gregor Volckmar hatte dieses nämlich bereits 1577 von den Erben des „Handelsherrn Nikol Küfner“ für 8500 Gulden gekauft. Dieser hatte es seinerseits 1566 von einem Martin Martin (Martens) erworben. Wahrscheinlich war dieser Nicolaus Küfner der Schwiegervater von Gregor Volckmar, die erwähnten Erben möglicherweise seine Schwiegermutter (?) und Schwager. Wir gehen daher davon aus, dass die Großmutter Catharina Kueffner die meiste Zeit ihres Lebens in diesem Haus gewohnt hat und dort wohl auch gestorben ist. Und auch die Schwestern werden dort den Großteil ihre Jugend verbracht haben, zunächst in der Obhut ihrer Großmutter, später in der der Stiefeltern Werner. ...[Pabst 2008, S.8-9] https://www.zeitlebenszeiten.de/html/volckmar.html