Anna Melanchton, 15221547 (aged 24 years)

Name
Anna /Melanchton/
Given names
Anna
Surname
Melanchton
Birth
Birth of a brother
Birth of a brother
Death of a brother
Death of a paternal grandmother
Birth of a sister
Marriage
English King
English King
Death
February 27, 1547 (aged 24 years)
Family with parents
father
mother
Marriage MarriageNovember 27, 1520
21 months
herself
15221547
Birth: August 24, 1522 25 24 Wittenberg
Death: February 27, 1547Königsberg
3 years
younger brother
15251605
Birth: February 21, 1525 28 27
Death: October 3, 1605Wittenberg
23 months
younger brother
6 years
younger sister
Family with Prof. Dr. Georg Schuler
husband
Prof. Dr. Georg Sabinus
15081560
Birth: April 23, 1508Altstadt (Brandenburg an der Havel)
Death: December 2, 1560Frankfurt (Oder)
herself
15221547
Birth: August 24, 1522 25 24 Wittenberg
Death: February 27, 1547Königsberg
Marriage Marriage1536
Note
Note
Note

Besonders belastet hat die Eltern die unglückliche Ehe ihrer ältesten Tochter Anna. Sie heiratete 1536 im jugendlichen Alter von vierzehn Jahren den doppelt so alten Georg Sabinus, einen vor allem als Dichter hochbegabten Schüler Melanchthons, der einige Jahre als Hausschüler bei Melanchthons gewohnt hatte. Das junge Paar schlägt seine Zelte in Halle, später in Frankfurt an der Oder und Königsberg auf und bekommt sechs Kinder. Anna stirbt wenige Wochen nach der Geburt des Sohnes Albrecht am 27. Februar 1547 – sie ist also erst vierundzwanzig Jahre alt – wohl nicht nur aus körperlicher Schwäche, sondern auch zermürbt von bitteren Streitigkeiten mit ihrem Ehemann, der die seelische Grausamkeit bis zu fingierten Briefen eines erfundenen Liebhabers treibt. Katharina versuchte, ihre Tochter so gut es ging zu unterstützen, reiste zur vierten Niederkunft nach Frankfurt und musste dabei so eilig aufbrechen, dass sie nicht einmal mehr auf die Rückkehr ihres Mannes von der Vorlesung warten konnte. Die Auseinandersetzungen eskalierten – Anna und Sabinus trennten sich zeitweise –, und Melanchthon schreibt einen verzweifelten Brief an Camerarius, dass Sabinus die Familie schon acht Jahre lang auf das Grausamste quäle, und betont das große Leid seiner Frau. Dass Katharina besonders niedergedrückt wurde, war auch dem Freund Camerarius nicht entgangen, der eine Woche zuvor einen herzlichen Gebetswunsch für die geplagte Katharina schickte.

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